Genf ist ein relativ kleiner Kanton im Südwesten der Schweiz und fast vollständig von französischem Gebiet umgeben. Da auch Genf hauptsächlich französischsprachig ist, kann es von Vorteil sein, Französischkenntnisse mitzubringen. Die Hauptstadt Genf ist nach Zürich mit knapp 200.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Schweiz und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Der Kanton Genf ist mit dem Fahrrad relativ leicht zu erkunden. Zum größten Teil sind die Straßen klein und verkehrsarm und es gibt nur kleine Anstiege, sodass man genügen Muße hat, die Schönheit der Weinberge zu bewundern.
Auch Genf selbst ist mit seiner schönen Altstadt und der berühmten Wasserfontäne Jet d`Eau im Hafen eine Reise wert. Zahlreiche bedeutende internationale Organisationen wie die UNO, die WTO und die WHO haben sich in Genf niedergelassen. So überrascht es nicht, dass Genf auch die “kleinste Metropole” der Welt genannt wird: die Bewohner stammen zur Hälfte aus allen Teilen der Welt und so gilt Genf als außergewöhnlich multikulturell und weltoffen. In Genf findet sich mit dem Musée d’art et d’histoire das wichtigste Kunstmuseum der Schweiz und zahlreiche berühmte Bauwerke wie zum Beispiel das Collège Calvin oder das Geburtshaus Rousseaus sind Touristenattraktionen.
Genf ist demzufolge natürlich auch touristisch sehr gut erschlossen, so dass man keine Mühe haben wird, eine geeignete Unterkunft zu finden. Da es auch verkehrstechnisch gut angeschlossen ist, steht für die Anreise sogar ein Flughafen im Vorort Cointrin zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Anreise mit Schnellzügen leicht möglich, da der Hauptbahnhof Cornavin gut ins europäische Schienennetz eingebunden ist.
Da Genf ein Teil zahlreicher schöner und bekannter Radwege, wie z. B. des Rhône-Radweges von Genf nach Lyon, ist, ist die Infrastruktur für Radfahrer sehr gut ausgebaut. So gibt es herrliche Radwege und Unterkünfte, die auf Fahrradfahrer abgestimmt sind. Genf eignet sich auch sehr gut als Ausgangspunkt für weitere Fahrten. Vor allem eine Umradlung des Genfer Sees ist lohnenswert, denn auf der Strecke liegen zahlreiche sehenswerte Städtchen wie Yvoire (Frankreich), Hermance und Annemasse, die teilweise aufgrund ihres mittelalterlichen Charmes äußerst sehenswert sind.
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